Rund um Las Vegas, abseits der Touristenströme

Las Vegas ? Das ist doch nur die Glitzermetropole in der Wüste. Stimmt nicht !

Nur wenige Kilometer vom berühmten Strip entfernt, kann man in verschiedenste natürliche Lebensräume eintauchen und den Trubel der Großstadt hinter sich lassen. Mount Charleston

Mount Charleston

Rund 40 Meilen nordwestlich liegt das Wander und Skigebiet Mount Charleston. Auf 2289 Metern liegt der winzig kleine Ort, den man prima als Ausgangspunkt für Wanderungen in den Bergen nutzen kann. Der höchste Punkt in dieser Region ist der Charleston Peak mit 3632 Metern. Wer nicht auf Wandern aus ist, aber die unendliche Weite der umliegenden Wüste genießen möchte, sollte sich zum Desert View Point, ca 11 Meilen nördlich am Hwy 158, aufmachen. Hier habt ihr eine super Sicht über die Wüste von Nevada. Informationstafeln erklären euch die Landmarken am Horizont. Typisch amerikanisch zeigen und erklären diese euch auch den Bereich, wo Atombomben getestet wurden. Im Winter lockt das kleine Skigebiet Lee Canyon Besucher aus Las Vegas zum Rodel und Skifahren. Beachtet bitte, dass es im Ort keine Tankstelle oder andere Shops gibt, deckt euch also in Las Vegas mit allem ein, was ihr für den Tag braucht.


Valley of Fire State Park

Fotopunkt im Valley of Fire

Der Valley of Fire State Park befindet sich 50 Meilen nördlich von Las Vegas (immer der Interstate 15 lang) Er ist der älteste State Park in Nevada und ihr seht dort unwirkliche rote Sandsteinformationen, die je nach Sonnenstand unterschiedlich wirken und leuchten.

Es gibt zwei Straßen durch den Park mit ausreichenden Parkplätze und Möglichkeiten zum anhalten. Etwa in der Mitte befindet sich das Visitor Center, indem ihr neben kalten Getränken auch Informationen über den State Park bekommt. Wenn ihr im State Park wandern möchtet, beachtet bitte das Wetter und die Jahreszeit. Im Sommer kann es bis zu 47 Grad warm werden. Selbst im Winter sind es an einigen Tagen in der Spitze 25 Grad. Ihr solltet also immer genug Wasser dabei haben und auch ggf. im Vistor Center zur Wanderung An- und Abmelden.






Nelson Ghost Town 50 Meilen südlich von Las Vegas (zunächst auf den Hwy 95 und dann auf die Route 165) liegt Nelson Ghost Town (nicht zu verwechseln mit dem neuen Ort Nelson ein paar Meilen weiter vorher) mit der angegliederten El Dorado Silbermine. Eine gut erhaltene Geisterstadt von 1861. Nelson wurde im 19 Jahrhundert im Zuge des Baus der El Dorado Silbermine beim Silberrausch in Nevada gegründet. Einmal am Tag, am besten vorher anrufen und nach der Uhrzeit fragen, gibt es eine Führung in die Mine mit kurzweiligen Erklärungen. Aber auch ohne Führung gibt es auf dem Gelände, auf dem man sich nach Zahlung von 10 US Dollar frei bewegen kann, allerhand zu sehen. Im Haupthaus und Shop leben die Besitzer und letzten Einwohner, die bei einem kalten Getränk allerhand Geschichten zu erzählen haben.

Fahrt ihr nach dem Besuch die Route 165 noch knapp 6 Meilen weiter bergab, kommt ihr zum "Eagle Wash" und "Dark Sky Photo Point" an den Colorado River, hier habt ihr die Möglichkeit ins Wasser zu gehen oder ein paar nette Fotos zu machen.

Nelson Ghost Town

Wenn ihr am Abend zurück in Las Vegas seid, habe ich noch ein Restaurant als Geheimtipp für euch.

Juan's Flaming Fajitas & Cantina an , eines der besten Restaurants in Las Vegas. Genießt die Flaming Fajitas und legendären Margaritas. Reserviert besser einen Tisch, sonst müsst ihr einige Minuten warten. Ihr fahrt einfach zwischen dem Hotel New York New York und Excalibur auf der W Tropicana Ave durch und immer geradeaus. Nach ca. 7,5 Meilen finden ihr den Laden auf der rechten Seite.


Dies sind nur drei Möglichkeiten tagsüber seine Zeit außerhalb von Las Vegas zu verbringen, um der Stadt zu entfliehen. Bei Fragen ruft uns gern an, kommt vorbei oder schreibt uns.




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